Nikotin Institut und Österreichische Liga für Präventivmedizin (ÖLPM) starten Rauchfrei 018 Wettbewerb

Dabei sein ist alles, gewinnen noch mehr.

Wien (ots) – Jedes Jahr um den Jahreswechsel beenden hunderte Menschen Ihr Rauchen. Das Nikotin Institut möchte gemeinsam mit der Österreichischen Liga für Präventivmedizin (ÖLPM) dieses Vorhaben unterstützen.

Am 1.1.2018 startet ein Wettbewerb der speziell starke Raucher ermuntern soll ihr Rauchen zu beenden.

Univ.-Doz. Dr. Ernest Groman, wissenschaftlicher Leiter Nikotin Institut: „Wir wollen faire, objektivierbare Bedingungen für einen Wettbewerb schaffen. Dafür ist eine persönliche Registrierung vonnöten. Teilnahmeberechtigt sind RaucherInnen die nach eigener Angabe mindestens 20 Zigaretten pro Tag rauchen, sowie bei der Registrierung einen Kohlenmonoxidgehalt von mindestens 20 ppm in der Ausatemluft aufweisen.“

Univ.-Prof. Dr. Ursula Kunze, Präsidentin ÖLPM: „Die österreichische Liga für Präventivmedizin hat sich zum Ziel gesetzt in Zukunft noch umfassender tätig zu sein, und fördert dieses Projekt. Wir hoffen unsere Mitmenschen verstärkt zu einem gesünderen Lebensstil zu bewegen.“

Eine Kontrolle des Erfolges und Qualifizierung für die Verlosung des Hauptpreises ist 5 Wochen nach Start des Wettbewerbs durch ein persönliches Gespräch und eine CO-Messung in der Ausatemluft geplant: Werte bis 7 ppm gelten als Nichtraucherwerte.

Pro TeilnehmerIn wird der Auslosungsbetrag um 10 Euro erhöht. Angestrebt wird die Verlosung eines Hauptpreises von Euro 1.000.- (100 TeilnehmerInnen) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Anmeldung für die Terminvergabe zur Registration (1.1. – 8.1.2018) per E-mail unter nicotineinstitute@chello.at

Mindestzigarettenzahl: 20 Stück Mindestkohlenmonoxidwert in der Ausatemluft: 20 ppm Registrationsgebühr: Euro 10.- pro TeilnehmerIn

Rückfragehinweis:
   Univ.-Doz. Dr. Ernest Groman
   Nikotin Institut
   Rechte Wienzeile 81/1
   1050 Wien
   Tel.: +43 1 58585 44
nicotineinstitute@chello.at
www.nikotininstitut.at 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/3275/aom

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Gemeinsame Presseerklärung: Bundeswirtschaftsministerium und KfW unterstützen Gründer mit neuer digitaler Plattform

Frankfurt am Main (ots)

   - Pilotphase für erfolgreiche Markteinführung gestartet, Nutzung 
     der Plattform für Gründer ab März 2018
   - Gründer werden von der Idee bis zur Finanzierunganfrage 
     kostenlos unterstützt
   - Plattform bringt deutschlandweit Gründungsunterstützer zusammen 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die KfW Bankengruppe gehen neue Wege beim Ausbau der Gründungsinfrastruktur in Deutschland und starten gemeinsam mit ihrem Partner BusinessPilot die Pilotphase für eine neue digitale Gründerplattform.

Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig: „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung gezielt nutzen, um den Prozess der Existenzgründung in Deutschland zu vereinfachen. Hierzu gehören innovative Tools für die Planungsphase, aber auch – und dies ist vielleicht sogar entscheidender – eine digitale Infrastruktur, die es Gründerinnen und Gründern ermöglicht, in Interaktion mit eigenen sowie externen Netzwerken zu treten. Auf diese Weise kann eine enge Verbindung zu regionalen Akteuren geschaffen werden, was für die Gründung vor Ort eine wesentliche Rolle spielt.“

Auf der Website www.gruenderplattform.de erhalten Gründungswillige ab März 2018 individuelle Hilfestellung – von der Idee, über das Geschäftsmodell und den Businessplan bis hin zur Auswahl passender Förderung und Finanzierung. Gleichzeitig sind deutschlandweit die zentralen Akteure für die Gründungsberatung und -finanzierung auf der Plattform eingebunden. Somit bieten mit der Gründerplattform die KfW, deren gesetzlicher Auftrag Gründungs- und Beratungsförderung beinhaltet, und das BMWi maßgeschneiderte Unterstützung für jeden Gründungsinteressierten. Gleichzeitig sollen die Hürden im Gründungsprozess abgebaut werden, damit mehr Menschen den Schritt in die Selbständigkeit wagen und so ein Beitrag zur Belebung des Gründergeschehens in Deutschland geleistet wird.

„Wir wissen aus unseren Studien: nur mit einer guten Vorbereitung wird die Gründung erfolgreich“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe. „Besonders freut mich das große Interesse, so dass bereits jetzt schon mehr als 35 Partner aus allen Säulen des Finanzsektors sowie den Kammern in die Gründerplattform eingebunden sind. Weitere Partner werden folgen. All diese Akteure zusammen auf einer Website zu haben, wird Gründerinnen und Gründern helfen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.“

Potenzielle Gründerinnen und Gründer können ihre Vorhaben ab März 2018 mit Hilfe der Gründerplattform kostenlos entwickeln. Bis dahin laufen die mehrstufige Testphase der Plattform sowie die deutschlandweite Einbindung der zentralen Gründungsunterstützer.

Hinweis:

Über einen Newsletter können sich Interessierte zu aktuellen Entwicklungen sowie zum Start der Plattform informieren: www.gruenderplattform.de

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM)
Tel. +49 (0)69 7431 4306, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Sonja.Höpfner@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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Gemeinsame Presseerklärung: Bundeswirtschaftsministerium und KfW unterstützen Gründer mit neuer digitaler Plattform kann gesellschaft immobilien kaufen

„Katalonien: Spanien am Rande des Nervenzusammenbruchs“Dienstag, 19. Dezember, 21.35 Uhr auf ARTE

Strasbourg (ots) – Am 21. Dezember 2017 wählt Katalonien neu. ARTE ändert aus aktuellem Anlass sein Programm und strahlt am Dienstagabend, den 19. Dezember um 21.35 Uhr den Dokumentarfilm „Katalonien: Spanien am Rande des Nervenzusammenbruchs“ aus.

Katalonien: Spanien am Rande des Nervenzusammenbruchs 
Dokumentarfilm von Julie Peyrard, Gary Grabli und Sylvain Louvet 
ARTE/Capa Presse 
Frankreich 2017, 55 Min. 
Erstausstrahlung 

Der Dokumentarfilm begleitet die Protagonisten der Katalonien-Krise in den Tagen vor dem 21. Dezember, darunter, aus seinem Brüsseler Exil, Carles Puigdemont, abgesetzter Präsident der Katalonischen Regierung, aber auch Ada Colau, die kompromissbereite Bürgermeisterin von Barcelona. Ergänzend dazu liefern Katalonien-Experten ihre Einschätzungen und Analysen – Paul Preston, Experte für die Geschichte des Franquismus; Josep Borrell, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments (2004-2007) und ehemaliger Minister unter Felipe González; Josep Ramoneda, Philosoph und Journalist; Jean Quatremer, Journalist, Blogger und Brüsselkorrespondent der französischen Tageszeitung Libération, und der ehemalige Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit.

Pressekontakt:

Maria Flügel / maria.fluegel@arte.tv / T +33 88 14 2163 / @ARTEpresse

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„Katalonien: Spanien am Rande des Nervenzusammenbruchs“
Dienstag, 19. Dezember, 21.35 Uhr auf ARTE Vorrats GmbH

EANS-DD: Palfinger AGMitteilung über Eigengeschäfte von Führungskräften gemäß Artikel 19 MAR

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  Directors' Dealings-Mitteilung gemäß Artikel 19 MAR übermittelt durch euro
  adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der
  Emittent verantwortlich.
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Personenbezogene Daten:


Mitteilungspflichtige Person:

Name: Hubert Palfinger jun. (Natürliche Person)

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Grund der Mitteilungspflicht:

Grund: Meldepflichtige Person ist Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Vorsitzender des Aufsichtsrats

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Angaben zum Emittenten:

Name: Palfinger AG
LEI: 529900IFAV83BX8O1O91

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Angaben zum Geschäft:

ISIN: AT0000758305
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Kauf
Datum: 15.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: Wiener Börse AG & OTC
Währung: Euro


               Preis              Volumen
       33,42091 Euro      250.656,82 Euro

Gesamtvolumen: 250.656,82 Euro
Gesamtpreis: 33,42091 Euro
Durchschnittspreis: 33,42091 Euro


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Rückfragehinweis:
Hannes Roither, PALFINGER AG
Unternehmenssprecher
Tel.: +43 662 2281-81100
mailto: h.roither@palfinger.com
www.palfinger.ag

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Emittent:    Palfinger AG
             Lamprechtshausener Bundesstraße 8
             A-5020 Salzburg
Telefon:     0662/2281-81101
FAX:         0662/2281-81070
Email:    ir@palfinger.com
WWW:      www.palfinger.ag
ISIN:        AT0000758305
Indizes:     
Börsen:      Wien
Sprache:     Deutsch
 

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EANS-DD: Palfinger AG
Mitteilung über Eigengeschäfte von Führungskräften gemäß
Artikel 19 MAR gmbh mit eu-lizenz kaufen

Backbase präsentiert digitale Banking-Plattform der nächsten Generation

Amsterdam (ots/PRNewswire)Backbase 6 überwindet wichtige Hürden, die der Digitalisierung den Weg verbauen

Backbase hat im Rahmen seiner jährlichen Kundenkonferenz Backbase Connect, an der 650 Kunden teilgenommen haben, die neueste Version seiner führenden digitalen Omnikanal-Banking-Plattform vorgestellt: Backbase 6.

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20121002/567102 )

Backbase 6 ist die Krönung von zwei Jahren Arbeit des Backbase Produktentwicklungs-Teams in enger Zusammenarbeit mit Beta-Kunden und Partnern. Die Funktionsvalidierung von Backbase 6 findet live in Kundenumgebungen statt. Beim produktiven Praxistest hilft diese Gruppe von Beta-Kunden.

„Backbase steht weiterhin an der Spitze der digitalen Banking-Revolution und leistet Pionierarbeit bei Modernisierung und Innovation, um den digitalen Wandel in allen wichtigen Bankensegmenten voranzubringen“, kommentierte Jelmer de Jong, VP of Product Management bei Backbase. „Heute präsentieren wir ein großes neues Release unserer Plattform: Backbase 6 mit einem breiten Spektrum an neuen Funktionsmerkmalen. Backbase 6 baut auf einer hundertprozentig cloudnativen Architektur auf und verfügt über Akzeleratoren und ein neues Backend für digitales Banking, eine neue Entitlements-Produktlinie sowie eine API-Architektur, die für die Zukunft des Open Banking und PSD2 gerüstet ist. Mit diesen Leistungsmerkmalen können Banken und Kreditgenossenschaften rund um den Globus jederzeit und überall und auf jedem beliebigen Gerät ihr volles digitales Potenzial ausschöpfen.“

Backbase 6 ist eine digitale Omnikanal-Banking-Plattform für Finanzinstitute, die sowohl im Bericht „Forrester Wave for Digital Banking Engagement Platforms“ (Juli 2017) als auch im Bericht „Ovum Decision Matrix: Selecting a Digital Banking Platform“ als „Leader“ bewertet wird. Backbase wurde bereits von 100 Finanzinstituten implementiert und bedient über 150 Millionen Endbenutzer auf der ganzen Welt.

Backbase 6 zeichnet sich unter anderem durch die folgenden Funktionen und Leistungsmerkmale aus:

- Startklar-Banking mit Widget Collections, optimiert für 
  Privatkundengeschäft, Firmenkundengeschäft und Vermögensverwaltung.
  Bildet die wichtigsten Szenarien für digitales Banking ab, darunter
  responsives Webdesign, hybride Apps für Mobilgeräte und native Apps
  für Mobilgeräte. Ganz neu ist das Backbase Design System für 
  schnellen Prototypisierung und Anpassung von Web- und mobilen 
  Benutzerschnittstellen.
- Digital Banking Services mit umfassenden Backend-Diensten für 
  digitales Banking, um Banken bei der kernunabhängigen Entwicklung 
  zu unterstützen. Ermöglicht eine schnellere digitale Innovation 
  ohne Einschränkungen durch Backend-Altsysteme. Mit seinen neuen 
  Digital Banking Services (DBS) bietet Backbase ab sofort digitale 
  Banking-Applikationen aus einer Hand neben einer 
  Omnikanal-Banking-as-a-Service-Plattformschicht, die 
  kernunabhängigen arbeitet.
- Backbase Entitlements erfüllt die Anforderungen des 
  Zero-Knowledge-Prinzips für alle digitalen Banking-Projekte. Mit 
  Backbase Entitlements können Ansprüche aus Backend-Anwendungssilos 
  ausgelagert und quer durch alle Touchpoints und Anwendertypen 
  direkt auf der Kunden-Interaktionsebene orchestriert werden. 
  Backbase Entitlements ist für die Zukunft des Open Banking und PSD2
  gerüstet und ermöglicht die Verwaltung von Einwilligung und 
  Zugangsrechten von externen Apps und Anwendern.
- Dynamische Formulare und Dynamisches Fallmanagement. Ermöglichen 
  die Prozessdigitalisierung für reibungsloses Kunden-Onboarding 
  sowie unkomplizierte Vergabe und Selbsthilfe. Bieten ein optimales 
  Kundenerlebnis durch ausgeklügelte mobile Onboarding-Abläufe. 
  Andererseits kann das Finanzinstitut seine Backend-Prozesse 
  optimieren, indem es auf papierlose Bearbeitung umstellt und von 
  vollautomatisierter Abwicklung (Straight-Through-Processing, STP) 
  profitiert.
- Experience Manager, optimiert für individuelle Kundeninteraktionen 
  quer durch alle Touchpoints. Das digitale Team der Bank 
  (Inhaltsredakteure, digitale Marketingexperten) kann damit die 
  Schnittstellen des digitalen Banking verwalten. Beinhaltet 
  integrierte Funktionen für Inhaltsmanagement, digitales Marketing, 
  Internationalisierung und Lokalisierung für alle 
  Kunden-Touchpoints.
- Cloudnative Architektur. Backbase 6 bietet eine hochperformante, 
  sichere und skalierbare Mikroservice-Architektur. Die Backbase 
  Cloud-Fabric ist so ausgelegt, dass Backbase in allen wichtigen 
  Clouds (Amazon Web Services, Microsoft Azure, IBM Bluemix), auf 
  Pivotal Cloud Foundry sowie auf herkömmlichen Anwendungsservern 
  ausgeführt werden kann.
- Für PSD2 und Open Banking gerüstete APIs. Ein neuer, schlanker API 
  Gateway bietet vollwertige Unterstützung für Authentifizierung und 
  Autorisierung. Gebrauchsfertige APIs decken alle wichtigen 
  PSD2-Szenarien ab (AISP, PISP) und können von Banken individuell 
  konfiguriert werden, damit sie sich in der neuen API-Landschaft 
  behaupten können.
- Umfassende SDKs. Damit können Entwickler ihre digitale 
  Banking-Lösung auf jeder Ebene erweitern und individualisieren. Es 
  ist sogar möglich, ganz schnell komplett neue Funktionsmerkmale 
  selbst zu entwickeln. Backbase 6 beinhaltet spezielle SDKs zur 
  beschleunigten Entwicklung von Web-, Mobil- und Backend-Diensten. 

Produktverfügbarkeit:

Backbase 6 und die neuen Produktkomponenten stehen allen Backbase-Kunden seit dem 27. November 2017 zur Verfügung. Kunden können frei entscheiden, wann sie auf Backbase 6 umstellen und modernisieren wollen.

Pressekontakt:

Cristina Danila
cristina@backbase.com
+31204658888

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Backbase präsentiert digitale Banking-Plattform der nächsten Generation GmbH Kauf

Schulterstudie liefert keine neuen Erkenntnisse – Deutsche Standards erweisen sich als bewährt

BDC|Online

Berlin (ots) – Sechs Fach- und Berufsverbände aus Orthopädie und Unfallchirurgie und der Chirurgie nehmen unter Führung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) Stellung zur jüngst im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Studie „Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain (CSAW)“ zur Wirksamkeit der Schulterdacherweiterung – der sogenannten arthroskopischen subakromialen Dekompression (ASD). Die Autoren der Studie kamen zu dem Ergebnis, dass Patienten mit einem subakromialen Schmerzsyndrom zu häufig ohne Nutzen operiert würden. Allerdings lässt sich das Ergebnis nicht auf Deutschland übertragen. Denn anders als in der CSAW-Studie abgebildet, wird die ASD-Methode zur Linderung von unspezifischen Schulterschmerzen in Deutschland nicht eingesetzt. Für das deutsche Gesundheitssystem ergeben sich aus Sicht von Orthopäden und Unfallchirurgen daher keine Konsequenzen aus der Studie. „Wir kritisieren, dass eine in Deutschland bewährte Versorgungspraxis angegriffen wird, ohne zuvor hiesige Experten zu Rate zu ziehen. Wenig sachkundige Urteile sind schlechter Stil und schaden dem Gesundheitswesen und vor allem den Patienten“, sagt DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Reinhard Hoffmann.

Die Stellungnahme wurde notwendig, weil mit den nicht ohne weiteres übertragbaren Ergebnissen der Studie das Therapieverfahren der Schulterarthroskopie und gängige Behandlungsmethoden unter Generalverdacht gestellt wurden. Dabei wird die ASD-Methode in Deutschland nur bei einem bestimmten orthopädischen Schulterproblem angewandt, dem sogenannten Engpasssyndrom (subakromiales Impingementsyndrom). Betroffene Patienten leiden unter Schmerzen, wenn sie den Arm seitlich anheben. Das liegt daran, dass der Bewegungsspielraum des Schultergelenks durch knöcherne Strukturen, gereizte Schleimbeutel oder degenerierte Sehnen zu eng ist, sodass der Kopf des Schultergelenks an das Schulterdach schlägt. Zur Abhilfe vergrößert der Arzt mit Hilfe der ASD-Methode den subakromialen Gleitraum des Gelenks, indem er das entzündete Gewebe und knöcherne Veränderungen des Schulterdaches entfernt. „Leider wurden keine klinischen und radiologischen Parameter für die Diagnose eines subakromialen Impingementsyndroms dieser Studie zugrunde gelegt und in der Summe Patienten mit unspezifischen subakromialen Schulterschmerzen eingeschlossen“, kommentiert Prof. Dr. Markus Scheibel, Präsident der DGOU-Sektion Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e. V. (DVSE). „Das pragmatische Design der CSAW-Studie vernachlässigt bewährte Auswahlkriterien zwischen Therapieoptionen und führt deshalb zu sehr undifferenzierten Ergebnissen.“

So schließt die Studie auch Patienten ein, deren Schmerzen nicht von einem mechanischen Engpasssyndrom bzw. von einer Funktionsstörung wie einer Schulterblattfehlhaltung herrühren können. Bei diesen Schmerzursachen wird nach deutschem medizinischen Standard keine subakromiale Dekompression als Therapiemaßnahme durchgeführt. „Eine alleinige Dekompression führt bei diesen Diagnosen in der Regel zu keinen guten Ergebnissen. Diese Fälle hätten bei der Studie ausgeschlossen werden müssen“, sagt PD Dr. Ralf Müller-Rath, Vorsitzender des Berufsverbandes für Arthroskopie e. V. (BVASK).

Da also ein Therapieverfahren ausgewertet wird, das in Deutschland bei unspezifischen subakromialen Schulterschmerzen nicht üblich ist, können daraus keine Schlüsse zur Wirksamkeit einer arthroskopischen Dekompression gezogen werden. Vielmehr ist für den Erfolg entscheidend, dass die zur Diagnose passende Therapieoption zum Einsatz kommt. In diesem Zusammenhang kritisiert die DGOU öffentliche Äußerungen, in denen ohne vorheriges Einholen einer medizinischen Fachexpertise die Bezahlung des Therapieverfahrens durch die Krankenkassen zur Disposition gestellt wird – so wie es vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) geschehen ist.

Weiterhin bezeichnen die Autoren die alleinige Arthroskopie, mit der die ASD-Methode in der Studie verglichen wurde, als Placebo-Operation. „Es ist jedoch unzulässig, bei einer Gelenkspülung von Placebo-Chirurgie zu sprechen. Möglicherweise hat eine solche mechanische Intervention schon einen therapeutischen Effekt“ sagt Prof. Dr. Helmut Lill, Präsident der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA). Das zeigen auch die Studienergebnisse, die einen messbaren Zusatznutzen bei einer arthroskopischen Spülung im Vergleich zu einer nicht-operativen Behandlung aufzeigen.

Aus den Daten der vorliegenden Studie kann nur folgende Schlussfolgerung gezogen werden: Patienten mit unspezifischen Schulterschmerzen über einen Zeitraum von drei und mehr Monaten scheinen von einem operativen Eingriff an der betroffenen Schulter im Vergleich zu einer reinen Beobachtung zu profitieren. Allerdings erfolgte, ein weiterer Schwachpunkt der Studie, die Endpunktanalyse nach nur sechs Monaten. Die klinisch-wissenschaftliche Gemeinschaft fordert Nachbeobachtungsintervalle von wenigstens zwei Jahren.

Die DGOU fordert weitere wissenschaftliche Studien in Deutschland, um noch genauer herauszufinden, wer von einer subakromialen Dekompression langfristig profitiert und wer nicht.

Die Stellungnahme wird getragen von 
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) 
Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e.V. 
(DVSE) 
Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (BVOU) 
Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) 
Berufsverband für Arthroskopie e.V. (BVASK) 
Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin (GOTS) 
Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) 

Hintergrund

Die CSAW-Studie („Can Shoulder Arthroscopy Work?“) untersucht den Nutzen einer arthroskopischen Dekompression bei Patienten mit seit über drei Monaten bestehenden subakromialen Schulterschmerzen. Die Studie wurde kürzlich in der britischen Fachpublikation The Lancet veröffentlich. „The Lancet“ kommt zu dem Ergebnis, dass eine arthroskopische subacromiale Dekompression (ASD) des Schultergelenks offenbar keine besseren Ergebnisse als ein Scheineingriff liefere, bei dem lediglich eine Arthroskopie vorgenommen wird. Beide Maßnahmen scheinen Schmerzen in der Schulter jedoch etwas besser zu lindern als gar keine Therapie.

Referenzen 
1) Gemeinsame Stellungnahme zum CSAW-Trail 
2) Beard DJ, Rees JL, Cook JA, Rombach I, Cooper C, Merritt N, et al.
Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain 
(CSAW): a multicentre, pragmatic, parallel group, placebo-controlled,
three-group, randomized surgical trial. Lancet 2017 Nov 20. pii: 
S0140-6736(17)32457-1. doi: 10.1016/S0140-6736(17)32457-1. [Epub 
ahead of print] 
http://ots.de/dz4tA 

Pressekontakt:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
Straße des 17. Juni 106-108
10623 Berlin
Tel.: 030 – 340 603 -606 oder -616
Fax: 030 – 340 603 -621

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Schulterstudie liefert keine neuen Erkenntnisse – Deutsche Standards erweisen sich als bewährt leere gmbh kaufen

N24-Emnid-Umfrage zur SPD:Nicht mal ein Drittel der Deutschen hält Schulz für guten SPD-ChefMehrheit findet Forderung nach Bürgerversicherung und Rückkehr in Vollzeit gut, Familiennachzug nicht

Berlin (ots) – Die SPD sortiert sich auf ihrem Parteitag neu und streitet über die Rolle ihres Vorsitzenden Martin Schulz. Aber wie finden die Wähler den SPD-Chef? Wer könnte den Job besser machen? Und wie vernünftig sind die SPD-Bedingungen für eine Neuauflage der Großen Koalition?

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage bewerten nur 31 Prozent der Befragten Martin Schulz als eher guten SPD-Chef. 45 Prozent finden, er sei ein eher schlechter Parteivorsitzender.

Bei den SPD-Wählern ergibt sich ein anderes Bild: Dort finden 60 Prozent „ihren“ Parteichef Martin Schulz eher gut, nur 29 Prozent der sozialdemokratischen Anhänger finden ihn schlecht.

Insgesamt meinen 32 Prozent der Deutschen, Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel wäre der derzeit am besten geeignete SPD-Vorsitzende. Martin Schulz folgt auf dem zweiten Platz mit 22 Prozent Zustimmung, vor Olaf Scholz (14 Prozent) und Andrea Nahles (9 Prozent).

Die Forderungen, die die SPD für das Zustandekommen einer Koalition mit CDU/CSU ausgerufen hat, halten die Deutschen für vernünftig – abgesehen vom Familiennachzug. 69 Prozent der Befragten finden das angestrebte Rückkehrrecht von Teil- in Vollzeit gut. 55 Prozent der Deutschen sind für eine Bürgerversicherung. Den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus halten allerdings nur 32 Prozent der Deutschen für gut, bei den SPD-Wählern ist die Zustimmung zu dieser Forderung mit 35 Prozent kaum größer.

Das SPD-Zustimmungsprozedere zur GroKo finden 49 Prozent der Deutschen grundsätzlich gut, weil sie es für basisdemokratisch halten. Aber es gibt auch Kritik an der Legitimierung der Großen Koalition durch Parteitag, Parteikonvent und schließlich eine Mitgliederbefragung. 33 Prozent der Bürger dauert das zu lange, 29 Prozent finden das Prozedere schlecht, weil am Ende nur SPD-Mitglieder über die GroKo abstimmen dürfen. 23 Prozent befürchten, die SPD-Führung werde durch die Zwischenlegitimierungen in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeengt.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24/Emnid.

Feldzeit: 7.12.2017 
Befragte: ca. 1.000 

Pressekontakt:

N24 Programmkommunikation
E-Mail: presseteam@weltn24.de
Instagram & Twitter: @N24

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N24-Emnid-Umfrage zur SPD:
Nicht mal ein Drittel der Deutschen hält Schulz für guten SPD-Chef
Mehrheit findet Forderung nach Bürgerversicherung und Rückkehr in Vollzeit gut, Familiennachzug nicht kann gmbh grundstück kaufen