Baumängel, Unachtsamkeit, Folgekosten – Endabnahme des Neubaus: Das ist zu beachten

Hamburg (ots) – Das Warten hat endlich ein Ende: Das Eigenheim ist fertig, für den Einzug fehlt nur noch die Abnahme des Neubaus. Oft zählt dies als letzte Chance, um Baumängel zu dokumentieren. Wenn der Bauherr dabei unachtsam ist, können hohe Folgekosten entstehen. Die Bauabnahme gehört zum Bauvorgang und bildet einen relevanten Bestandteil. „Wer das Haus abnimmt, bestätigt, dass der Bauvertrag eingehalten wurde. Deshalb ist eine gewisse Gründlichkeit äußerst wichtig, allerdings auch sehr zeitintensiv“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de (https://www.baufi24.de/).

Solange der Bauherr das neue Eigenheim nicht abgenommen hat, liegt die Beweislast bei dem Bauunternehmer. Im Streitfall ist er dazu verpflichtet zu beweisen, dass er fehlerfrei und vertragsgemäß gearbeitet hat. „Falls Mängel nicht vom Bauherrn bemerkt werden, muss dieser die Reparatur oder Nachbesserung aus eigener Tasche bezahlen“, so Scharfenorth weiter.

Was tun bei Mängeln?

In speziellen Fällen kann der Häuslebauer die Abnahme verweigern, beispielsweise wenn größere Mängel vorhanden sind. In Folge dessen muss er die letzte fällige Rechnung nicht bezahlen, da eine vollständige Überweisung oft als rechtsverbindliche Abnahme gilt. Bauherrn müssen die Fehler und Makel dokumentieren und sie in einer bestimmten Frist schriftlich übermitteln.

Gewährleistungsfrist

Mit der Abnahme beginnt die vier- beziehungsweise fünfjährige Gewährleistungsfrist, in der Handwerker verpflichtet sind alle auftretenden Mängel zu beheben. Die Dauer hängt von der gesetzlichen Regelung der Vertragsform ab: Verträge nach BGB (Bürgerlichem Gesetzbuch) haben eine regelmäßige Verjährungsfrist von fünf Jahren, Verträge nach VON (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) vier. Danach können Bauherrn die Gewährleistungsansprüche nur noch in absoluten Ausnahmefällen durchsetzen, beispielsweise bei arglistiger Täuschung. „Nicht jeder Häuslebauer kennt sich mit dem Thema ‚Bauen‘ aus. Deshalb empfehlen wir Fachleute, zum Beispiel unabhängige Gutachter, bei der Abnahme miteinzubeziehen“, sagt Scharfenorth. Interessierte, die derzeit planen ein Haus zu bauen und noch nach einer geeigneten Baufinanzierung suchen, erstellen sich ganz schnell und einfach ihr individuelles Angebot unter https://www.baufi24.de/baufinanzierung-rechner/.

Über Baufi24

Baufi24.de ist mit mehr als drei Millionen Besuchern pro Jahr eines der bekanntesten Webportale für private Baufinanzierungen. Zukünftige Hausbesitzer bekommen hier weitreichende Informationen rund um das Thema Baufinanzierung und Immobilienkauf/-bau zur Verfügung gestellt. In seinem Leistungsportfolio vergleicht das Unternehmen die Angebote von mehr als 300 Banken. Mehr als 1.000 zertifizierte Berater stehen den Kunden in einem Partnernetzwerk mit Beratung und Expertise zur Seite. Weitere Informationen unter https://www.baufi24.de/

Unternehmenskontakt:

Baufi24 GmbH
Stephan Scharfenorth,
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E-Mail: redaktion@baufi24.de
Pressekontakt: Hasenclever Strategy, Walter Hasenclever,
Tel: +49 421 42 76 37 39, Mobil: +49 171 493 57 83,
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STADA Gesundheitsreport 2017: Gesundheit kommt im Bildungssystem zu kurz

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STADA Gesundheitsreport 2017: Gesundheit kommt im Bildungssystem 
zu kurz
18- bis 24-Jährige wünschen sich ein Schulfach Gesundheit / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13125 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Stada Arzneimittel/STADA Arzneimittel AG“

Bad Vilbel (ots) – Der STADA Gesundheitsreport 2017 „Nachhilfe nötig: Muss Gesundheit Schule machen?“ zeigt, dass vielen jungen Erwachsenen in Deutschland die Gesundheitsbildung fehlt. Sie wissen nicht, wie sie mit elementaren und alltäglichen Fragestellungen rund um Gesundheit und Krankheit richtig umgehen. Der Grund dafür liegt unter anderem in der Schulzeit: Das deutsche Bildungssystem versäumt es scheinbar, Kindern und Jugendlichen Gesundheitsthemen näherzubringen – unabhängig von Schulform und Bildungsabschluss.

80 Prozent der jungen Erwachsenen in Deutschland wünschen sich ein Schulfach „Gesundheit“. Sie haben gemerkt, dass Gesundheitsthemen aktuell im Klassenzimmer kaum vorkommen: 69 Prozent geben im STADA Gesundheitsreport 2017 an, Gesundheitsthemen haben im Unterricht nur eine geringe oder gar keine Rolle gespielt. Nur 13 Prozent sagen, sie haben in der Schule etwas über das Gesundheitssystem gelernt. Über Prävention sowie Volkskrankheiten haben nur 21 Prozent beziehungsweise 27 Prozent etwas erfahren. Der Report basiert auf einer bevölkerungsrepräsentativen Studie der Beratungs- und Marktforschungsagentur Kantar Health im Auftrag der STADA Arzneimittel AG. Sie befragte 2.000 junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren.

„Generation Ahnungslos“ in Gesundheitsfragen

Die fehlende Aufklärung zu Gesundheitsthemen in der Schule macht sich bei den jungen Erwachsenen bemerkbar. Nur 34 Prozent von ihnen haben eine ausreichende Gesundheitskompetenz. Damit schneiden die 18- bis 24-jährigen Deutschen schlechter ab als viele europäische Nachbarn. Übersetzt in alltägliche Fragestellungen zeigen sich entsprechend Wissenslücken.

Ein Auszug:

   - 38 Prozent wissen nicht, was Antibiotikaresistenz bedeutet. 36 
     Prozent denken fälschlicherweise, dass Antibiotika gegen Viren 
     helfen.
   - Nur 62 Prozent wissen, dass sich Krankenkassen unter anderem aus
     den Beiträgen ihrer Versicherten finanzieren. Noch weniger 
     kennen die Finanzierungsquellen von Ärzten. Jeder Vierte glaubt 
     zum Beispiel noch an die Praxisgebühr.
   - 40 Prozent kennen nicht die Unterschiede von stationärer und 
     ambulanter Behandlung. 13 Prozent glauben, ambulante 
     Behandlungen zeichnen sich dadurch aus, dass man vom Notarzt ins
     Krankenhaus gefahren wird.
   - Jede dritte junge Frau denkt, sie dürfe nicht zum Urologen 
     gehen, weil dieser nur Männer behandle. 40 Prozent der jungen 
     Männer wissen nicht, dass ein Gynäkologe hauptsächlich Frauen 
     behandelt. Und geschlechterübergreifend meinen 18 Prozent, dass 
     ein Orthopäde auch Organschäden behandelt. 

Wo, wenn nicht in der Schule?

Das Dilemma an der fehlenden Vermittlung von Gesundheitsthemen in der Schule: Die jungen Erwachsenen holen sich ihre Informationen aus anderen – nicht immer seriösen – Quellen. Nur 23 Prozent geben an, in der Schule am meisten über Gesundheit gelernt zu haben. Stattdessen sagen 32 Prozent, ihre Topinformationsquelle sei das Internet. „Das ist nicht zufriedenstellend. Die Schule müsste hier eigentlich einen viel wichtigeren Platz einnehmen“, sagt Prof. Dr. Klaus Hurrelmann. Der Gesundheits- und Bildungsforscher von der Hertie School of Governance hat den STADA Gesundheitsreport 2017 mitentwickelt.

Doch es gibt Hoffnung

Was die Studie auch zeigt: Mehr Gesundheitsthemen können die Gesundheitsbildung verbessern. Denn bei den jungen Erwachsenen mit ausreichender Gesundheitskompetenz spielten Gesundheitsthemen in der Schule häufiger eine große Rolle – nämlich in 36 Prozent der Fälle. Zum Vergleich: Bei denjenigen mit inadäquater Gesundheitskompetenz trifft das nur auf 25 Prozent zu. Ein Anhaltspunkt für die These vieler Wissenschaftler, dass Gesundheit vor allem ein Bildungsproblem ist – aber unabhängig von Schulform und Bildungsabschluss. Denn die Problematiken zeigten sich bei allen Befragten in ähnlichem Ausmaß. „Ich empfinde die fehlende Vermittlung von Gesundheitsthemen als sehr kritisch. Die junge Generation muss sich noch nicht mit Gesundheitsfragen beschäftigen, weil sie in der Regel gesund ist. Trotzdem wird in jungen Jahren der Grundstein gelegt. Es muss hier gelingen, Gesundheitsbildung schon in der Schule so an die Menschen heranzutragen, dass sie den Mehrwert erkennen und Spaß daran haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen“, erklärt Prof. Dr. Klaus Hurrelmann.

Einen ersten Beitrag zur Vermittlung von Gesundheitswissen an junge Erwachsene bietet STADA mit der aktuellen Digitalkampagne #HealthChecker. Unter www.health-checker.de kann das eigene Gesundheitswissen – auch im Vergleich mit den Teilnehmern der Studie – auf den Prüfstand gestellt werden. Nach jeder Frage gibt es zudem weiterführende Gesundheitsinformationen.

Pressekontakt:

STADA Arzneimittel AG
Angela Horbach
Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel
Tel.: +49(0) 6101 603-165
Fax: +49(0) 6101 603-215
E-Mail: press@stada.de

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STADA Gesundheitsreport 2017: Gesundheit kommt im Bildungssystem
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